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Workshops 2021 

Praktische Stimm,- Atem- und    Körperphysiologie              


Ob beim Üben, bei Chorproben, Gesangsstunden, Aufführungen: immer wieder tauchen verschiedenste Fragen zur Stimmfunktion im Zusammenspiel mit dem Körper auf.

Um diesen Fragen zu begegnen biete ich Workshops an, die sich vertieft mit dem Thema aus physiologischer Sicht auseinandersetzen.

 


Teilnehmerzahl: Beschränkung auf 5 Teilnehmende je Teil I und Teil II

 

 Teil I: 9-12.30h Theorie und Anwendung in Gruppenarbeit

Teil II: 14-17.30h Anwendung in Einzelarbeit vor der Gruppe

 

Kosten: Teil I und II je 110 CHF (bei Buchung beider Teile 190 CHF)

passive Teilnahme Teil II: 60 CHF (momentan nicht möglich)

Buchung von Teil I und Teil II unabhängig voneinander möglich

 

Ort: Studio Zürich Stadtmitte

 


Samstag 30. Januar 2021

Schwerpunkt: Stimulations-Tools

  •  Strohhalm, Lax Vox, Stimm-Maske, Balancescheibe, Trampolin, Becher und Co: Das Potential von Stimulations-Tools in der Stimmarbeit
  • Stimmfunktion und Klangenergie stimulierende Körperbewegungsmuster
     

Samstag 6. März 2021

Schwerpunkt: Hörwelten

  • Das Abenteuer des Hörens und seine Folgen für die Klangstruktur und Körperorganisation
  • Perspektiven des Hörens – Balance zwischen Innen- und Aussenwahrnehmung
  • Klangorientierung versus Handlungsorientierung
  • Die Ohren als Hör,- Gleichgewichts- und Sinnesorgan
  • Das Prinzip der Echo-Ortung und sein funktionsregelndes Potential
  • Der Klang – ein Schlüssel zu Funktion
  • Die Sängerformanten und ihre Bedeutung im Klangspektrum

 

Samstag 20. März 2021

Schwerpunkt: Artikulation

  • Das Zusammenspiel an der Artikulation beteiligter Organe: Kiefer, Lippen, Zunge, Gaumen, Rachen
  • Gewohnheitsartikulation versus klangorientierter Artikulation
  • Effiziente Artikulationsmuster als Voraussetzung für Mühelosigkeit, Klarheit der Sprache und Geläufigkeit
  • Der Einfluss der Artikulation auf die Resonanzräume

 

Samstag 17. April 2021

Schwerpunkt: Grundfunktionen des Kehlkopfs

 

  • Der Kehlkopf und seine Einbindung in das Gesamtsystem des Körper
  • Überdruck – Unterdruck – Sog in Beziehung zur Doppelventilfunktion des Kehlkopfs
  • Grundfunktionen des Kehlkopfs: Lautstärkeregelung, Tonhöhenregelung, Register und Registerkoordination
  • Die Koordination der Stimmlippeneinstellungen durch freie Brillanz und das funktionale Vibrato

  

Samstag 15. Mai 2021

Schwerpunkt: Resonanz

  • Die Beziehung zwischen Atmung /Klang und den Resonanzräumen
  • Klingende innere Räume – vibrierende Körperstrukturen (Muskeln, Knochen, Schleimhaut): die unterschiedlichen Resonanzeigenschaften der Körperstrukturen
  • Stimulationen zur Wahrnehmung der Resonanzräume und ihrer Beziehung zum Klang
  • Klangparameter im Dialog mit der Raum-, Gewebe- und Knochenschwingung
  • Echo, Hall und Co: verschiedene Raumakustik Qualitäten und ihre stimulierenden Wirkungen auf den Klang
  • Die Bedeutung der Klangrückkopplung für Resonanzphänomene
  •  

 

Samstag 5. Juni 2021

Schwerpunkt: Vibrato und Brillanz

  • Funktionsregulierende Klangqualitäten: Brillanz und Vibrato
  • Feinregulation der Phonation durch Orientierung am Hochfrequenzspektrum, der Vibrationsqualität und dem Vibrato
  • Die Bedeutung hoher Frequenzen für die Tragfähigkeit der Stimme
  • Freiwillige Schleimhautschwingung: die «Ur-Instanz» hoher Frequenzen
  • Vibrato: das Prinzip der Umspielung: «Effizienz statt Ermüdung»
  • Die Bedeutung des Nasenraums als ein Hochfrequenz-Verstärker

 


Die Workshops widmen sich stimm-, atem- und körperspezifischen Schwerpunkthemen. Physiologische Zusammenhänge werden auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse erklärt und beim Singen und Sprechen anwendend untersucht.

Durch das Klären der Beziehungen zwischen der Stimmfunktion und den Bereichen Körperhaltung, Bewegung und Atmung kommt es zu einer Entwicklung in Richtung Leichtigkeit und Effizienz der Vorgänge bei der Phonation, einer gesunden, belastungsfähigen und Ausdrucksstraken Stimme.

Praxisbezug 80% - Theorie/Reflexion 20%

 

Für wen sind diese Workshops geeignet?

Die Inhalte sind für stimmbegeisterte Menschen aller Alterssparten aus den Bereichen Gesang, Stimmbildung, Logopädie, Körperarbeit, Musik- und Atemtherapie konzipiert, für Menschen mit Sprechberufen und für Personen mit Stimm- oder Atemstörungen.

Arbeitsweise

Im Zentrum steht die Klangarbeit als „Schlüssel zur Funktion“.

Durch vielfältige weitere Zugänge wird an der Disposition des Körpers, an der Qualität der Atembewegungen, ihrer Wirkung auf das Klang- und Leistungsspektrum der Stimme und dem Dialog zwischen Stimmlippenschwingung, Atmung und Körper und an der Klangentwicklung selbst gearbeitet.

Gruppen- und Einzelarbeit

In Gruppen- und Einzelarbeit geht es um praktische Erfahrungen mit Arbeitsphasen im Stehen, Liegen, Sitzen und Bewegen unter Einbezug von verschiedensten Arbeitsmaterialien und Arbeitstechniken

Pädagogischer Ethos

An die Stelle einer Anweisungspädagogik tritt die Eröffnung eines Erfahrungsfeldes. Den pädagogischen Dialog leitet das Befragen von Phänomenen und das Beschreiben von Erlebtem.

Es geht darum, Stimme, Stimmklang, Körper und Atmung vorurteilsfrei und ohne ein „kulturell geprägtes ästhetisches Ideal“ zu begegnen. Bewertungskriterien entwickeln sich in Anlehnung an die eigene Physiologie und Effizienz der Funktionsabläufe.

So entsteht eine innere Orientierung auf deren Basis eigenständiges Üben und Weiterentwickeln ermöglicht wird.

 

 

Ich lade Sie herzlich ein, an diesem spannenden und vielfältigen Angebot teilzunehmen.

Michael Blume


Workshops 2019

Workshop I: "Resonanz"

28. September 2019 von 10-17Uhr in Zürich

Resonanz in Beziehung zu Raum- und Material

  • Stimulationen zur Wahrnehmung der Resonanzräume und ihrer Beziehung zum Klang
  • Atemräume sind auch Klangräume: wie äussert sich ihre Beziehung zueinander klanglich?
  • Anregung des Klangspektrums zur Entwicklung der Dialogfähigkeit zwischen dem Klang und der Raum-, Gewebe- und Knochenschwingung.
  • Wie gelingt die Feinabstimmung zwischen dem Klangangebot und den inneren Raum- und Körperstrukturen?
  • Förderung der unterschiedlichen Resonanzeigenschaften der Körperstrukturen.
  • Klingende innere Räume – vibrierende Körperstrukturen (Muskeln, Knochen, Schleimhaut...)

In Beziehung zu den musikalischen Handlungsebenen

  • Welchen Einfluss hat die Artikulation auf die Resonanzräume?
  • Ist Resonanz ein der Tonhöhe und Sprache übergeordnetes Prinzip?

In Beziehung zur Atmung

  • Wie sind Resonanzqualitäten vom Ein- und Ausatemverhalten beim Singen abhängig?
  • Was hat mein Atemmuster mit einer grundlegenden Disposition meiner inneren Räume zu tun?

In Beziehung zur Akustik

  • Echo, Hall und Co: verschiedene Raumakustik Qualitäten und ihre stimulierenden Wirkungen auf den Klang.
  • Resonanz im Innen- und Aussenraum erkennen und nutzen lernen.

In Beziehung zum Kehlkopf

  • Anregung eines komplexen Klangangebot als Grundvoraussetzung für eine umfassende Resonanz.
  • Die Bedeutung der Klangrückkopplung für Resonanzphänomene und die Optimierung der Kehlkopffunktion.

Workshop II: "Hörwelten"

26. Oktober 2019 von 10-17Uhr in Zürich

  • Das Abenteuer des Hörens und seine Folgen für die Klangstruktur und Körperorganisation
  • Perspektiven des Hörens:  Innen- und Aussenwahrnehmung
  • «Lausch-Übungen» zum Entdecken und Fördern der Vielschichtigkeit eines Klanges
  • Übungen zur Differenzierung zwischen Klangenergie (Brillanz), Klangrhythmus (Vibrato) und der Informationsebene (Tonhöhen und Sprachinformation) eines gesungenen Tones
  • Die Beziehung zwischen  Stimmlippenschwingung und  Klangspektrum
  • Klangorientierung versus Handlungsorientierung?
  • Die Ohren als Hör- und Sinnesorgan
  • Das Prinzip der Echo-Ortung und sein funktionsregelndes Potential
  • Klanghierarchien
  • Die Bedeutung der Eustachischen Röhren beim Singen
  • Einen Klang funktional deuten lernen
  • Imitation, Ästhetik, mentales Konzept: die Art des Hörens entscheidet über die Art des Klanges

Workshop III: "Vibrato und Brillanz"

23. November 2019 von 10-17Uhr in Zürich

  • Brillanz und Vibrato als führende und funktionsregulierende Klangqualitäten.
  • Feinregulation der Phonationseinstellungen durch die Orientierung am Hochfrequenzspektrum, der Vibrationsqualität und dem Vibrato.
  • Die Bedeutung hoher Frequenzen für die Tragfähigkeit der Stimme.
  • Lauschübungen und Stimulationen für die Entwicklung einer ausgereiften Brillanz.
  • Anregung der freien Schleimhautschwingung als «Ur-Instanz» hoher Frequenzen.
  • Vibrato: das «Prinzip der Umspielung»: Effizienz statt Ermüdung
  • Innere Rhythmen und -Geräusche und ihr Spiegelbild im Klang
  • Der Nasenraum: ein Hochfrequenz-Verstärker
  • Stimulationen zur Förderung des funktionalen Vibratos

 

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